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«Le scorie di Monte Torri»

2020

Die Schlacke des Monte Torri

Im Malcantone, das für seine zahlreichen Goldminen bekannt war, kennt man eine einzige Stelle, am Südosthang des Monte Torri, wo zwischen 1823 und 1827 Eisen gewonnen wurde. Die Eisenminen und die Überreste des Schmelzofens sind Zeugen einer Eisenerzverarbeitung, wie sie seit der Antike gebräuchlich war. 

Rund um den Schmelzofen, unterhalb der Stollen, habe ich zerstreute Schlackenstücke gefunden, welche wohl zweihundert Jahre alt sein mögen. Schlacke (Scoria) wird als «das, was als Unreines aus dem Ofen weggeworfen wird» oder als «etwas fehlerhaft Ausgeschiedenes» definiert. Diese unreinen und fehlerhaften Stücke faszinieren mich durch ihre urzeitliche und archaische Anmutung.